Buchhagen 7 Klosterkirche 08_'26
Hoc­som­mer 2026

Unter­stützt von Jugend­li­chen, die im Klo­ster ihre Feri­en ver­brin­gen, bau­ten die Väter nach fast fünf Jah­ren die Außen­ge­rü­ste ab. Nun steht die Klo­ster­kir­che — wie aus dem Boden gewachsen.
Pri­don Rabi­us (Tif­lis, Geor­gi­en), der vor zehn Jah­ren die Drei­fal­tig­keits­kir­che als Zukunfts­vi­si­on gemalt hatte:

Die Kir­che ist genau so gewor­den, wie auf dem Gemäl­de vor­ge­stellt. Der archi­tek­to­ni­sche Gesamt­ein­druck ver­mit­telt ein Gefühl von zeit­lo­ser Schön­heit, basie­rend auf har­mo­ni­schen Pro­por­tio­nen und ein­fa­chen geo­me­tri­schen Grund­for­men – genau das, was wir an der roma­ni­schen Archi­tek­tur schät­zen. Durch die schlich­te, ruhi­ge und groß­flä­chi­ge Fas­sa­de wirkt die Kir­che klar und gei­stig rein. Das aufs Wesent­li­che kon­zen­trier­te Gesamt­bild ist pas­send für einen gei­sti­gen Neu­an­fang, gegrün­det in der Urüber­lie­fe­rung, befreit von allem Bal­last der Irr­fahr­ten des Gei­stes und der Form. Wie­der­um erscheint sie auch nicht histo­ri­zi­stisch, was statt einer Auf­er­ste­hung eher ein Rad-Zurück­dre­hen-Gefühl ver­mit­tel­te und heu­te künst­lich wirk­te. So aber ist sie orga­nisch und zeit­los. Sehr gelungen.

Schön, dass das gei­sti­ge Bild end­lich phy­si­sche Gestalt ange­nom­men hat!