
UnterÂstützt von JugendÂliÂchen, die im KloÂster ihre FeriÂen verÂbrinÂgen, bauÂten die Väter nach fast fünf JahÂren die AußenÂgeÂrüÂste ab. Nun steht die KloÂsterÂkirÂche — wie aus dem Boden gewachsen.
PriÂdon RabiÂus (TifÂlis, GeorÂgiÂen), der vor zehn JahÂren die DreiÂfalÂtigÂkeitsÂkirÂche als ZukunftsÂviÂsiÂon gemalt hatte:
Die KirÂche ist genau so geworÂden, wie auf dem GemälÂde vorÂgeÂstellt. Der archiÂtekÂtoÂniÂsche GesamtÂeinÂdruck verÂmitÂtelt ein Gefühl von zeitÂloÂser SchönÂheit, basieÂrend auf harÂmoÂniÂschen ProÂporÂtioÂnen und einÂfaÂchen geoÂmeÂtriÂschen GrundÂforÂmen – genau das, was wir an der romaÂniÂschen ArchiÂtekÂtur schätÂzen. Durch die schlichÂte, ruhiÂge und großÂfläÂchiÂge FasÂsaÂde wirkt die KirÂche klar und geiÂstig rein. Das aufs WesentÂliÂche konÂzenÂtrierÂte GesamtÂbild ist pasÂsend für einen geiÂstiÂgen NeuÂanÂfang, gegrünÂdet in der UrüberÂlieÂfeÂrung, befreit von allem BalÂlast der IrrÂfahrÂten des GeiÂstes und der Form. WieÂderÂum erscheint sie auch nicht histoÂriÂziÂstisch, was statt einer AufÂerÂsteÂhung eher ein Rad-ZurückÂdreÂhen-Gefühl verÂmitÂtelÂte und heuÂte künstÂlich wirkÂte. So aber ist sie orgaÂnisch und zeitÂlos. Sehr gelungen.
Schön, dass das geiÂstiÂge Bild endÂlich phyÂsiÂsche Gestalt angeÂnomÂmen hat!

